Home sweet home – Urlaub in England

Dieses Jahr haben wir unseren ersten richtigen gemeinsamen Urlaub mit Spy gemacht. Nach vielem hin und her sind wir dann nach Süd-England gefahren.

Wir waren zuerst etwas skeptisch, da wir von englischen Bekannten mit Hund gehört hatten, daß die Einreise nach England mit Hunden sehr schwierig sein soll. Allerdings sind die Bedinungen zum Anfang des Jahres erheblich vereinfacht worden.

So sind wir dann an einem Freitag früh mit dem Auto und Dachbox (die war neu, denn der Kofferraum war ja nun mit Spy belegt) los gefahren. Die Überfahrt nach England haben wir mit der Fähre von Dünkirchen nach Dover gemacht. Bereits in Dünkirchen gab es die erste Einreisekontrolle. Wir mussten bei Spy den Mikrochip ausscannen, was kein Problem war und den Tier-Pass mit den Impfnachweisen vorlegen. Darauf bekamen wir einen großen “PET”-Aufkleber in die Windschutzscheibe.

Nach der etwas windigen Überfahrt, die Spy im Auto ganz toll mitgemacht hat, wurden wir dann in Dover noch einmal von einer Mitarbeiterin der Gesundheitsbehörde rausgewunken (wg. Spy). Aber auch hier war es total easy. Die Mitarbeiterin war total begeistert von Spy und hat uns ein Loch in den Bauch gefragt (den Ausweis hatte sie sich auch angeschaut, das war aber eher Nebensache).

Oak Tree Lodge, East Knoyle
Oak Tree Lodge, East Knoyle

Abends (wir haben eben auch viele Pausen für die Kinder und Spy gemacht) kamen wir dann in East Knoyle in Wiltshire an. Dort hatten wir ein Haus mit Garten gemietet, die Oak Tree Lodge. Die Unterkunft war sehr schön, eine Kiesauffahrt mit Garten und einem Gattertor zur Strasse. Hinten ein kleiner Garten. So hatte Spy genügend Platz, um sich auszuleben. Drinnen haben wir die meiste Zeit im Wintergarten verbracht. Spys Lieblingsplatz war jedoch unter dem Küchentisch.

Wir haben diverse Besichtigungstouren gemacht, was mit dem Hund nicht immer ganz einfach war. Aber die Leute in Südengland sind alle sehr hundefreundlich. In viele Pubs kann man den Hund mit hinein nehmen, oft stehen Wassernäpfe aus und in einem Restaurant gab es neben Kuchen auch Hundeleckerli zu kaufen.

Klettern im New Forrst
Klettern im New Forrst

Spy hat jedenfalls diverse Male für Aufmerksamkeit gesorgt, immer wieder wurde uns erzählt was er für ein hübscher Hund wäre. Ein Engländer fragte uns, ob er denn ein “full dog” wäre – auf Nachfrage weiß ich jetzt auch wofür der Begriff steht.

Für Spy war die Fahrt ins Dartmoor sehr interessant. Mit den ganzen freilaufenden Schafen, Kühen und Pferden. Leider durften wir aufgrund der Brutzeit diverser Vogelarten Spy in den meisten Gebieten nur an der Leine führen.

Ebenso spannend war der Aufenthalt im New Forrest. Auch gab es diverse Gebiete mit freilaufenden Tieren und schöne Wälder. Hier konnte unser Hütehund auch mal frei Aug in Aug mit den Wildtieren herum laufen. Er hatte aber ganz gehörigen Respekt vor diesen merkwürdigen Tieren.

Jurassic Coast
Jurassic Coast

Auch die Besuche an der englischen Kanalküste waren aus Hundesicht ein Highlight. An der Jurassic Coast hatten wir leider sehr schlechtes Wetter mit Regen und starkem Wind. Aber die Brandung fand Spy toll, richtig rein getraut hat er sich nicht, was ich aufgrund der vermutlich starken Strömung auch gut fand.

Am Strandbad in Bournemouth gab es auch mehrere Hundestrände. die Strände sind breit und Kilometer-lang. Hier gab es für Spy auch die Gelegenheit mit anderen Hunden zu spielen. Leider war das Wetter auch nicht so, daß wir uns lange am Strand aufgehalten haben.

Spielen in Bournemouth
Spielen in Bournemouth

Nach zwei Wochen war es dann schon wieder Zeit für die Heimfahrt. Die Überfahrt zurück war bei schönstem Wetter und spiegelglatter See.

Spy und wir haben den Urlaub auf jeden Fall sehr genossen. Jedenfalls war dies nicht unser letzter England-Urlaub.

 

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